Tom Schmidt

Grüner Oberbürgermeister-Kandidat für Bonn

Beitrag „Bonner Fernsehen“

„Man muss nicht alles Schwarz-Rot sehen.
Machen wir den Zweikampf zum Dreikampf.“

Bonns Möglichkeiten

Liebe Bonnerinnen und Bonner,

Bonn bleibt derzeit unter seinen Möglichkeiten. Als Oberbürgermeister, so glaube ich, habe ich die Chance dies maßgeblich zu verbessern. Diese Chance möchte ich nutzen. Daher kandidiere ich bei der Wahl zum Oberbürgermeister für die Bundesstadt Bonn.

Die Aufgabe eines Oberbürgermeisters hat sich zwar seit der Abschaffung der Doppelspitze maßgeblich verändert, trotzdem würde ich mich als OB zunächst als Vorsitzenden und Repräsentanten des Stadtrates begreifen und erst in zweiter Linie als Verwaltungschef. Um die Arbeit des OB besser zu bewältigen und die nötige Verwaltungskompetenz effektiv einbringen zu können, möchte ich das Amt des Stadtdirektors wieder deutlich aufwerten und damit die Doppelspitze in Bonn faktisch wieder weitgehend etablieren. Für diese Aufgabe ist der Personal- und Organisationdezernent die richtige Person, weshalb die Wahl von Herrn Fuchs zum Stadtdirektor durch die Koalition aus meiner Sicht der richtige Schritt war.

Ich hatte in den letzten 25 Jahren die Gelegenheit, drei Oberbürgermeister der Stadt Bonn aus der Nähe zu beobachten und konnte hier eine Entwicklung vom 1. Repräsentanten hin zu einem kleinen Sonnenkönig feststellen, der mit seiner Verwaltungsmacht den Rat und damit die Wahl der Bürger*innen zunehmend weniger ernst nahm, ihm teilweise sogar regelrechte Missachtung entgegenbrachte. Dies hatte die inzwischen überall beklagte Folge, dass Verwaltung und Ratsmehrheit sich mehr und mehr als Konkurrenten betrachteten und sich aneinander abarbeiteten, statt an einem Strang zu ziehen. Darin liegt aus meiner Sicht der zentrale Grund für den vielfach beklagten Mehltau über dem politischen Geschehen in dieser Stadt.

Als Oberbürgermeister möchte ich das ändern. Dazu würde ich eine klare Aufgabenverteilung etablieren, nach der der Rat über das „Was“ bestimmt, während die Verwaltung sich um das „Wie“ kümmert.

Grundsätzlich ist das inhaltliche Angebot, das ich als OB-Kandidat machen möchte, nicht mehr in ein Rechts-Links-Schema einzuordnen. Ich halte das für überholt. Meine Überzeugung ist, dass sich die Politik von Werten leiten lassen muss. Dies bedeutet für mich, dass sich unsere Stadt zwar nur auf der Grundlage einer soliden Wirtschafts- und Finanzpolitik gestalten lässt, diese aber kein Selbstzweck ist, sondern nur das Instrument, um Bonn vielfältig bunt, sozial gerecht und nachhaltig zu gestalten. Ich bin davon überzeugt: Gemeinsam kann es uns gelingen, dass ein Ruck durch Bonn geh und unsere Stadt ihre Potentiale voll ausspielt.

Deswegen kandidiere ich zur Wahl des Oberbürgermeisters der Bundesstadt Bonn und bitte um ihre Stimme.

„Integration kann nur als beidseitiger Prozess gelingen.
Integration heißt: Gemeinsame Verantwortung
und gleiche Rechte.“

Interviews:
General Anzeiger: Tom Schmidt: „Festspielhaus ist mit mir nicht zu machen“

BonnTV: OB Kandidat Grüne

 

Sonstiges:
General Anzeiger: Stadtleben: Bonn sucht den Super-OB

General Anzeiger: OB-Kandidaten beziehen Stellung: Wohnungen für 30.000 Neubürger

Rundschau-Online: Bonner Festspielhaus: Gutachten zeigt Risiken auf

 

Zur Kandidaten-Wahl der Grünen:
General Anzeiger: Tom Schmidt ist Oberbürgermeister-Kandidat

Express: Tom Schmidt als offizieller Kandidat der Grünen bei Bonner OB-Wahl gewählt

 

Zur Ankündigung meiner Kandidatur:
Rundschau-Online: Tom Schmidt will Grüner OB-Kandidat werden

Express: Tom Schmidt macht uns den Bonner Tsipras

Kölner Stadtanzeiger: Tom Schmidt will OB-Kandidat werden.

General Anzeiger: Tom Schmidt wird OB-Kandidat

 

Zu meinen Mitkandidaten:
Express: Bonns kurioser Wahlkampf